Am 14. März 2024 ereignete sich Berichtenswertes in der Marktgemeinde im nördlichen Haßbergkreis: „Marion Fleischmann-Hilton wurde als die erste Bürgermeisterin des Marktes Burgpreppach vereidigt“, vermeldete die Neue Presse. Das gab’s dort noch nie, wie es bekanntlich auch sonst im Haßbergkreis eher selten ist, dass die Kommunalpolitik von weiblichen Führungskräften bestimmt wird. Auch in Burgpreppach selbst war der Wahlsieg der damals 50-Jährigen am 28. Januar schon mehr als ein kleiner Sieg für die Frauenwelt – und mit nur zwei Stimmen Vorsprung gegenüber Mitbewerber Michael Krug (Gemeinwohl) auch ein denkbar knapper. Erst 2020 war wieder Weiblichkeit in das bis dahin rein männliche Marktgemeinderatsgremium eingezogen: Marion Fleischmann-Hilton wurde (neben Karina Hofmann) für die Gemeinsame Liste Burgpreppach GLB (ein Zusammenschluss von CSU, SPD, Parteilosen, Bürgerwohl und Hohnhäuser Liste) Marktgemeinderätin – und dann prompt auch gleich zur dritten Bürgermeisterin gewählt. Nach dem plötzlichen Tod von Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) im vergangenen Jahr wagte die Burgpreppacherin einen weiteren Schritt hinauf ins höchste Gemeindeamt.