Die Messerstecherei auf dem Coburger Schlossplatz, bei der am 9. August 2025 zwei junge Syrer verletzt worden waren, hatte offenbar doch ein Vorspiel. Am dritten Verhandlungstag vor der Ersten Großen Strafkammer am Landgericht Coburg ließ der 26-jährige Angeklagte Mohammad K. über seinen Anwalt seine Version der Geschichte schildern. Und die hörte sich völlig anders an als die bisherigen Aussagen. Die meisten der Augenzeugen konnten sich entweder kaum mehr erinnern oder erzählten, dass die beiden Gruppen, zu denen Syrer, Türken und Deutsche gehörten, vor gut einem Jahr rein zufällig aufeinandergetroffen waren.
Messerstecherei in Coburg Sollte am Schlossplatz die Familienehre gerächt werden?
Norbert Klüglein 07.07.2026 - 16:30 Uhr