Milder Verlauf Coburg: Kein Omikron-Fall im Krankenhaus

Yannick Seiler

Mit der neuen Variante des Coronavirus stecken sich mehr und mehr Menschen an. Der Impfschutz wirkt wohl.

 Foto: CDC

Coburg – Der Anteil der hoch ansteckenden omikron-Variante nimmt auch in Stadt und Landkreis Coburg stark zu. Registrierte das Landratsamt am Samstag noch 66 Fälle, waren es am Montag bereits 85. Laut Corinna Rösler, Pressesprecherin des Landratsamtes, sind die Infizierten „jung oder mittelalt“ und zeigen alle nur leichte Symptome. 75 Prozent sind geimpft.

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Der erste Omikron-Fall wurde im Raum Coburg am 20. Dezember festgestellt. „Bislang musste sich kein einziger ins Krankenhaus begeben“, betont Rösler. Eben auch, weil die meisten geimpft sind. „Egal ob Delta oder Omikron: Sonst würde es mit Sicherheit sehr viel schere Verläufe von Covid-19 geben“.

Das Infektionsgeschehen in der Region ist laut Angaben des Landratsamts weiterhin diffus. Demnach seien Ansteckungswege weiterhin vielfältig; in Einrichtungen und im privaten Umfeld infizierten sich Menschen.

Neben terminlich vereinbarten Impfungen ist sogenanntes freies Impfen ohne Termin laut Mitteilung am heutigen Dienstag (8.30 Uhr bis 12.30 Uhr), Mittwoch sowie Donnerstag (jeweils 13.45 Uhr bis 17 Uhr) in der Alten Angerhalle möglich. Kinderimpfen werde demnach am Samstag, 15. Januar, zwischen 8.30 Uhr und 12.30 Uhr im Impfzentrum Witzmannsberg angeboten.