Wiesenfeld - Riesenglück hatte ein Baggerfahrer am Mittwochabend bei Arbeiten für den Neubau der Staatsstraße 2205. Am Ortseingang von Wiesenfeld (Gemeinde Meeder) legte er eine amerikanische Panzersperre aus dem 2. Weltkrieg frei.
Das hätte tödlich enden können: Ein Baggerfahrer wäre beim Neubau einer Straße beinahe über ein Minenfeld gefahren. Es stammt noch aus dem 2. Weltkrieg. Nichts hatte darauf hingedeutet.
Wiesenfeld - Riesenglück hatte ein Baggerfahrer am Mittwochabend bei Arbeiten für den Neubau der Staatsstraße 2205. Am Ortseingang von Wiesenfeld (Gemeinde Meeder) legte er eine amerikanische Panzersperre aus dem 2. Weltkrieg frei.
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Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Coburg der Neuen Presse bestätigt, ist ein Kampfmittelräumkommando aus Nürnberg gegenwärtig dabei, 14 Panzerabwehrteller zu sprengen. Die Minen mussten zunächst auf einen nahen Grüngutplatz verlegt werden, weil die Explosionen sonst möglicherweise Fenster zum Bersten gebracht hätten. Die Detonationen sind kilometerweit zu hören. Die Staatsstraße zwischen Coburg und Bad Rodach muss bei jeder Sprengung 15 Minuten lang gesperrt werden. Meeder Bürgermeister Bernd Höfer ist von dem Fund völlig überrascht. „Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist“. Zeitgenössische Überlieferungen im Friedensmuseum würden nicht den geringsten Hinweis auf Panzersperren oder ähnliches im Raum Meeder geben. „Ich bin heilfroh, dass der Baggerfahrer wohlauf ist. Da hätte das Schlimmste passieren können“, so Höfer.