In Bayern gibt es aktuell nur noch 150 öffentliche Schutzräume, die 96.458 Menschen im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung Schutz bieten würden. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 0,7 Prozent. Ähnlich ist das Verhältnis in Oberfranken, wo es 13 Schutzräume für 6641 Menschen gibt. Etwas besser sieht es in Unterfranken mit elf Schutzräumen für 9868 Menschen aus und in der Oberpfalz mit 18 Schutzräumen für 9493 Personen. Diese Zahlen gab Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Innenausschuss des Landtags bekannt. Zudem teilte er mit, dass – wie überall in Deutschland – keiner dieser Schutzräume „seinem ursprünglich Schutzniveau entsprechend einsatzfähig“ sei.