Mint‑Camp bei der Huk-Coburg Was macht eigentlich ein Informatiker?

Webseite bauen und Roboter programmieren: Beim Mint-Camp der Huk-Coburg haben zehn Jugendliche eine Woche lang in den Arbeitsalltag eines Informatikers schnuppern dürfen.

Nach einem aufregenden Tag bei der Huk, unternahm die Gruppe jeweils etwas zusammen – an einem Abend waren die Jugendlichen bouldern. Foto: Huk/Nis Hinrichsen

Selbst ausprobieren, Neues lernen, Zukunftsberufe kennenlernen: Bei den „Code Explorern“ – dem Mint‑Camp der Huk-Coburg – tauchten zehn Jugendliche eine Woche lang in die Welt des Versicherungsunternehmens ein. Vom 29. März bis 2. April 2026 erhielten sie laut Pressemitteilung Einblicke in den Beruf des Fachinformatikers und in das duale Studium Informatik, setzten praxisnahe Projekte um und entdeckten dabei ihre eigenen Stärken.

Nach der Werbung weiterlesen

Die „Code Explorer“ sind demnach Teil der Berufsorientierung‑Camps des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw). Die Huk-Coburg habe das Format inhaltlich maßgeblich begleitet und erstmals als Gastgeberin durchgeführt. Im Rahmen des Camps erhalten Schülerinnen und Schüler authentische Einblicke in die Anwendungsentwicklung und lernen digitale Zukunftsthemen des Unternehmens kennen. Ziel des Camps sei es, frühzeitig Begeisterung für Mint-Kompetenzen zu wecken und jungen Menschen konkrete berufliche Perspektiven in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt aufzuzeigen.

Technik zum Anfassen

Vier Tage lang erhielten die Teilnehmenden laut Schreiben Einblicke in die Arbeitswelt der Huk-Coburg – begleitet von Auszubildenden aus dem Bereich Fachinformatik. Im direkten Austausch vermittelten die Nachwuchskräfte praxisnah ihre Erfahrungen aus dem Ausbildungsalltag und führten durch ein vielseitiges Programm. Neben einem Blick hinter die Kulissen des Versicherungsunternehmens setzten sich die Jugendlichen mit digitalen Zukunftsthemen auseinander: Sie programmierten mit Scratch einen Roboter und entwickelten ihre erste eigene Website – Erfahrungen, die sowohl technische Fähigkeiten stärkten als auch den Teamfähigkeit förderten.

Diese positiven Eindrücke spiegeln sich demzufolge auch in den Rückmeldungen der Teilnehmenden wider. So sagte die 13-jährige Hanna: „Ich habe vorher noch nie mit einem Roboter gearbeitet oder programmiert und die Arbeitsatmosphäre hat mir auch sehr gut gefallen. Ich finde es auch schön neue Freundschaften zu schließen“.

Teilnahme ist kostenlos – damit alle mitmachen können

Als erstmalige Gastgeberin des Camps betont die Huk-Coburg die Bedeutung solcher Angebote für die eigene Nachwuchsarbeit: „Abwechslungsreich, spannend und zukunftsorientiert. Mit circa 1.000 Mitarbeitenden stellt die Informatik einen essenziellen Teil der Huk-Coburg dar, ohne welchen es die Huk-Coburg wie sie heute ist, nicht gäbe. Wir wollen technikbegeisterten Jugendlichen durch den Ausbildungsberuf Fachinformatiker und Verbundstudent Informatik den Start in eine spannende und vielfältige Tätigkeit bieten“, sagt Holger Florschütz, Ausbildungsleiter bei der Huk-Coburg.

„Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbstständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Madlen Rast, Projektleitung im bbw. „Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“

Am Abschlusstag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Unternehmensvertretern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein besonderes Ferienerlebnis zurück. „Ich kann mir eine Ausbildung als Informatiker bei der Huk gut vorstellen, weil mir das Programmieren von Robotern und generell sehr viel Spaß gemacht hat“, sagte Rafael (13) zum Abschluss.