Training per KI
Da kann „noch ordentlich was kommen“, sagt Hummel, der in diesem Jahr als erster deutscher Hammerwerfer seit 18 Jahren die magische 80-Meter-Marke geknackt hat: „Ich glaube, das war schon ein Schock für die älteren Jungs, dass ich mich da jetzt mal mich ein bisschen nach vorne gearbeitet habe.“ Auch dank seiner von ihm selbst entwickelten KI-Trainings-App wuchtete der Student sein 7,26 Kilo schweres Arbeitsgerät auf 81,27 m, damit liegt er auf Rang sechs in der Welt. Der krisengeplagten Leichtathletik tut einer wie Hummel gut. „Es bringt ja nichts, wenn ich nur bei irgendwelchen Dorfmeetings die 81 m raushaue, sondern die soll ja auch bei der WM fallen“, sagt der Mann mit dem Wuschelkopf. Und dann könnte es schon jetzt tatsächlich für eine Medaille reichen.