Mit Werk in Pegnitz KSB knackt die Drei-Milliarden-Marke

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Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat ein erneutes Rekordjahr hinter sich. Der Ausblick fällt verhalten optimistisch aus.

Für KSB scheint die Sonne, 2025 war wieder ein Rekordjahr. Foto: red

Es handelt sich zwar noch um vorläufige Geschäftszahlen, aber die sprechen eine klare Sprache. Genauso wie Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung, der in einer Unternehmensmitteilung vom „erneut besten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“ spricht.

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Rund 1600 Mitarbeiter in Pegnitz

Demnach hat der weltweit tätige Pumpen- und Armaturenhersteller mit Sitz im pfälzischen Frankenthal, dessen Werk in Pegnitz rund 1600 Mitarbeiter hat, 2025 den Umsatz um 2,3 Prozent auf 3,035 Milliarden Euro gesteigert und damit erstmals die Drei-Milliarden-Euro-Marke geknackt. Davon entfielen 802 Millionen Euro auf das vierte Quartal. Ohne Währungseffekte von 77 Millionen Euro wäre der Umsatz sogar um 5,0 Prozent gestiegen, so das Unternehmen, das mittlerweile rund 16.400 Mitarbeiter hat.

Wasser läuft am besten

Das stärkste Wachstum bei den Erlösen erzielte mit plus 4,3 Prozent auf 1,618 Milliarden Euro das größte Konzern-Segment Pumpen. Insbesondere der Wassermarkt lief hier mit plus 17 Prozent gut. Das Segment Armaturen kam auf ein Umsatzplus von 1,3 Prozent auf 404 Millionen Euro. SupremeServ, der Bereich, in dem KSB das Geschäft mit Ersatzteilen und Servicedienstleistungen bündelt, erreichte mit 1,013 Milliarden Euro nahezu das Vorjahresniveau.

Nach Regionen betrachtet, ging der Umsatz im Mittleren Osten/Afrika um 7,6 Prozent nach oben. In Europa betrug das Plus 2,9 Prozent. Asien/Pazifik und Amerika lagen noch leicht über Vorjahresniveau.

Mehr Aufträge

Beim Blick nach vorn interessiert der Auftragseingang, und auch hier schaffte KSB 2025 ein Plus – und zwar um 2,9 Prozent auf 3,203 Milliarden Euro, davon 755 Millionen Euro (Vorjahr 730 Millionen) im vierten Quartal.

Pumpen legen am meisten zu

Das Segment Pumpen wuchs mit 6,1 Prozent auf 1,760 Milliarden Euro am stärksten. Wie schon bei den Umsätzen trug dazu der Absatzmarkt Wasser mit 12,5 Prozent überproportional bei. Aber auch die Märkte Energie und Petrochemie/Chemie legten mit plus 7,4 und 6,4 Prozent deutlich zu. Ebenfalls mehr Aufträge als im Vorjahr sammelte das Segment Armaturen mit rund 413 Millionen Euro (plus 1,4 Prozent) ein. KSB SupremeServ musste dagegen – insbesondere aufgrund geringerer Ersatzteilnachfrage in den Märkten Bergbau und Energie – einen Rückgang um 1,7 Prozent auf 1,031 Milliarden Euro hinnehmen.

7,0 Prozent Auftragswachstum verzeichnete die Region Mittlerer Osten/Afrika, Amerika liegt bei plus 6,2 Prozent und Europa bei plus 2,7. Asien/Pazifik blieb auf Vorjahresniveau.

Auch beim operativen Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) erwartet KSB eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresergebnis von 244,2 Millionen Euro. Dieses werde sich im mittleren Bereich des Prognosekorridors von 235 bis 265 Millionen Euro bewegen, so der Konzern.

Wachstum soll weitergehen

KSB-Chef Timmermann ordnet das Geschäftsjahr so ein: Es sei „von weltpolitischen Spannungen und Handelshemmnissen“ geprägt gewesen, „die unser Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen stellten. Gleichwohl ist es uns gelungen, unsere besonderen Stärken – globale Präsenz, ein breit aufgestelltes Produktportfolio sowie eine motivierte Belegschaft – zu nutzen und das Wachstum von KSB weiter zu steigern.“

Auch für das laufende Jahr rechne man mit anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen in der Weltwirtschaft. Dennoch wolle man den Wachstumskurs beibehalten.