Mittelschule Ebersdorf Graffitis gegen Rassismus und Intoleranz

Ein sichtbares Zeichen: Gemeinsam mit Graffiti-Künstler Norman „Anpy“ Pfitzner haben die Schüler der fünften Klasse der Mittelschule Ebersdorf zwei Wände mit Graffitis gestaltet.

„Vielfalt ist unsere Stärke – Rassismus hat hier keinen Platz“, so Bürgermeister Tom Schultheiß und Schulleiter Max Lachner bei der offiziellen Einweihung. Foto: Mittelschule Ebersdorf

An der bereits mit dem Signet „Schule ohne Rassismus“ ausgezeichneten Mittelschule Ebersdorf wurde in diesem Schuljahr ein besonderes Kunst- und Werteprojekt umgesetzt. Die Klassenlehrerin der fünften Klasse, Manuela Reinhard, rief gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen das Projekt „Rassismusfreie Schule – Wir zeigen Haltung. Graffiti gegen Rassismus“ ins Leben. Unterstützt wurde das Vorhaben durch den Graffiti-Künstler Norman „Anpy“ Pfitzner sowie finanziell durch das Förderprogramm „Demokratie leben!“

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Ziel des Projekts war es, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Intoleranz zu setzen. Im Unterricht beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Themen wie Vielfalt, Zusammenhalt, Respekt und Zivilcourage. In Gesprächen und Workshops diskutierten die Klassen darüber, warum gegenseitige Achtung und ein friedliches Miteinander für die Schulgemeinschaft von großer Bedeutung sind.

Verschiedene Schriftarten und Motive

Im kreativen Teil des Projekts lernten die Jugendlichen anschließend die Grundlagen der Graffiti-Kunst kennen. Sie experimentierten mit verschiedenen Schriftarten, entwickelten eigene Motive und entwarfen kreative Vorlagen für die beiden Wände auf dem Schulgelände. Dabei arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung und brachten zahlreiche eigene Ideen ein.

Eine Schülerin berichtete: „Wir haben gelernt, wie man Graffiti zeichnet, verschiedene Schriftarten ausprobiert und eigene Vorlagen für die Wand gestaltet.“ Ein weiterer Schüler erklärte: „Norman hat uns gezeigt, warum Zusammenhalt und Respekt wichtig sind.“

Ein klares und sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung

Aus den Ideen entwickelte Norman „Anpy“ Pfitzner schließlich zwei große Gesamtkunstwerke, die anschließend gemeinsam an den Wänden umgesetzt wurden. Zusätzlich hinterließen noch einige Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Ebersdorf farbige Handabdrücke auf einer der Wände. Die beiden Kunstwerke bleiben dauerhaft auf dem Schulgelände erhalten und erinnern täglich daran, dass die Mittelschule Ebersdorf für Vielfalt, Toleranz und Courage steht.

Mit dem Projekt setzt die Schule ein klares und dauerhaft sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie kreatives Arbeiten, Demokratiebildung und soziales Lernen miteinander verbunden werden können.

„Vielfalt ist unsere Stärke – Rassismus hat hier keinen Platz“, so Bürgermeister Tom Schultheiß und Schulleiter Max Lachner bei der offiziellen Einweihung. Sie dankten den Organisatoren, dem Künstler, Sebastian Stamm von „Demokratie Leben“ und natürlich ganz besonders den Schülerinnen und Schülern.