Mitwitz - Direkt hinter Mitwitz in Richtung Fürth am Berg liegen 1a-Feuchtwiesen. Die kann man nicht nur sehen, sie sind auch zu hören. Besser gesagt: Die darin lebenden Sumpfschrecken erzeugen Töne, die an Fingerschnippen erinnern. Sehr, sehr selten vernimmt man auch eigentümlich meckernde Laute: Die kommen von der Bekassine, einem Schnepfenvogel, der auf der roten Liste steht. Die Feuchtwiesen noch attraktiver für so manche seltene Art - sei es Vogel, Insekt oder Pflanze - zu machen, hat sich das Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" auf die Fahnen geschrieben. Deshalb werden nun inmitten der Wiesen laut Kronachs Landrat Klaus Löffler (CSU) vier zugewachsene Kleingewässer wieder entbuscht und ausgebaggert. "Ziel der Maßnahme ist die Wiederherstellung von Lebensräumen für Amphibien, Libellen oder Wasserpflanzen. Auch Bekassinen oder der Weißstorch können dann die Uferzone wieder zur Nahrungssuche nutzen", meinte der Landrat bei der Vorstellung des Projekts am Mittwoch.
Mitwitz Manche mögen's feucht
Bianca Hennings 14.08.2019 - 17:34 Uhr