Hektik blitzte allerdings für einen Moment auf, als der spätere Sieger Markus „Magge“ Angermüller nur hauchdünn an einer roten Karte vorbeischrammte. Was war passiert? Er hatte zunächst keinen Kontrahenten und glaubte deswegen, er habe ein Freilos. Lautstark und wild gestikulierend beschwerte er sich, als dann urplötzlich mit Peter Kern ein „Ersatzmann“ aus dem Nichts auftauchte. „Magge“ hatte letztlich Glück, da der akkreditierte Schiedsrichter just in diesem Moment von den charmanten Krouha-Damen an der Bar abgelenkt war und diesen unrühmlichen Vorfall nicht bemerkt hatte. Den Zuschauern war das sowieso egal, sie hatten jedenfalls ihren Spaß und ihre Freude am Einsatz und dem Eifer der Akteure. Selbst der eigens herbestellte Pressefotograf hatte große Mühe, ein halbwegs brauchbares Bild zu schießen, da die „Rennwagen“, respektive ihre Fahrer, einfach zu schnell waren. Jeder Teilnehmer hatte das Recht, aus einer Anzahl von Bobbycars sein „Lieblingspferd“ auszusuchen, das seinem Gewicht und seiner Körpergröße entsprach. Sicher kein leichtes Unterfangen bei all den Leichtfüßen und Schwergewichten.