Berlin - In Ostdeutschland hat es in diesem Jahr besonders viele Störungen von Christopher Street Day-Veranstaltungen (CSD) durch rechtsextreme Gruppen gegeben. Wie aus dem Monitoring-Bericht der Amadeu Antonio Stiftung hervorgeht, hat es bei rund zwei Dritteln der 62 in Ostdeutschland stattgefundenen CSD-Demonstrationen Störungen wie körperliche Angriffe, Sachbeschädigungen, Einschüchterungen und Anfeindungen vor, nach und während der Veranstaltungen gegeben. In Westdeutschland habe die Quote bei 37 Prozent gelegen.