München - Der Aufschlag, den Simon Strohmenger macht, ist ein gewaltiger. "Das ist eine Aufrüstung der Polizeirechte wie seit 1945 nicht mehr und ein Angriff auf die Freiheits- und Bürgerrechte", urteilt im Münchner Ratskeller der Sprecher des am Freitag gegründeten Bündnisses "noPAG", dem bislang mehr als 40 zivilgesellschaftliche Organisationen und ein halbes Dutzend Parteien angehören. Ihr erklärtes Ziel ist, mit Protestaktionen das Inkrafttreten des neuen Polizeiaufgabengesetzes (PAG) zu verhindern, das CSU und Staatsregierung schon Mitte Mai im Landtag verabschieden wollen. Vorläufiger Höhepunkt der Protestwelle soll am 10. Mai eine Großdemonstration in München sein.
München Aktionsbündnis macht mobil gegen Polizeiaufgabengesetz
Jürgen Umlauft 20.04.2018 - 20:20 Uhr