München - In Bayern scheint der Trend zur Landflucht gestoppt. Von den knapp 13 Millionen Einwohnern Bayerns lebten Ende 2016 7,21 Millionen im ländlichen Raum. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es war der fünfte Anstieg in Folge. Von der Entwicklung, die vom massiven Flüchtlingszuzug um die Jahreswende 2015/16 begünstigt wurde, profitierten alle Regierungsbezirke, wie aus dem von Finanzminister Albert Füracker, CSU, vorgelegten Heimatbericht 2017 hervorgeht. In Oberfranken betrug das Bevölkerungswachtum 0,3 Prozent. Leichte Bevölkerungsverluste gab es noch in den Landkreisen Hof, Bayreuth, Kronach, Kulmbach und Lichtenfels sowie in der Stadt Coburg.