München - Sechs Jahre nach dem Verkauf der Landesbank-Anteile an der Wohnungsbaugesellschaft GBW an ein privates Konsortium erwägt die Opposition im Landtag die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Die endgültige Entscheidung soll nach einer von der Staatsregierung angebotenen Akteneinsicht nach Ostern fallen. Begründet wird die Drohung mit weiter offenen Fragen über die Umstände des Verkaufs, der Teil von Absprachen mit der EU-Kommission bei der Landesbank-Rettung war. Umstritten ist dabei, ob auch die jüngst in den Medien erhobenen Vorwürfe eine Rolle spielen sollen, wonach bei dem Verkauf auch "russisches Schwarzgeld" geflossen sein soll.