Tanikawa: "Natürlich gab es Zeiten, in denen es nicht gut lief"
So schnurgerade ihre weitere Fußball-Reise klingt, verlief sie aber nicht. "Sie hat ein Jahr gebraucht, um hier anzukommen", berichtete Bühl. Auch Tanikawa räumt ein: "Natürlich gab es Zeiten, in denen es nicht gut lief. In solchen Momenten sagte meine Mutter oft zu mir, dass ich gerade tief in der Hocke sei. Sie meinte, ich würde mich tief hocken, um später umso höher springen zu können."
Jede erlebe Höhen und Tiefen, hat Tanikawa daraus gefolgert. "Als sie mir diese Sichtweise vermittelte, habe ich wirklich verstanden, was sie meinte." Und dass die Mutter mit einer Bekannten auch mal in München vorbeischaute, hat vielleicht auch geholfen.
"Da sind wir dann zusammen auf das Oktoberfest gegangen, und meine Mutter und ihre Freundin haben sich diese riesigen Ein-Liter-Bierkrüge bestellt und hatten viel Spaß", erzählt Tanikawa mit einem Schmunzeln. "Ich hatte das Gefühl, dass man dort so richtig spüren kann, was Deutschland ausmacht."