Raus aus ausgetretenen Pfaden, weg mit Hochkultur-Scheuklappen und Klassik-Etikette: Frischen Wind wollten drei junge Orchesterprofis in die Coburger Kulturszene bringen, als sie 2016 das Festival „Klanggrenzen“ und den gleichnamigen Verein ins Leben riefen. „Wir wollen unser Publikum abholen“, erklärte damals Martin Emmerich, hauptberuflich Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters des Coburger Landestheaters, das Ziel des interdisziplinären Kammermusikprojekts, das mit neuen Formate, spannenden Kontraste und wechselnden Locations Brücken schlagen und Grenzen überschreiten will.