Fast 100 Jahre später steht an der selben Stelle ein kompletter Neubau. Eine erste Neuausrichtung begann vor über zehn Jahren. Ab 2012 konnten von Alkohol oder anderen Suchtmitteln abhängige Frauen erstmals ihre Kinder in die Therapieeinrichtung mitbringen. „Die Kinder hatten bisher keinen Anspruch auf eine Therapie“, sagt Leiter Gotthard Lehner. Nun kümmern sich unterschiedliche Fachkräfte in der heilpädagogischen Tagesstätte Kindernest um ihre Betreuung. Das Kindernest-Gebäude wurde ebenfalls neugebaut und erweitert. Hier stehen nun 28 Plätze zur Verfügung: Zwölf für Kinder, deren Mütter in der Fachklinik Haus Immanuel sind. Und 16 für Kinder aus dem Mutter-Kind-Zentrum.