Berlin - Richtig gut geht es dem Haussperling - oft einfach Spatz genannt - schon lange nicht mehr. Seit einigen Jahren aber beobachtet der Biologe Jörg Böhner in Berlin eine beunruhigende Entwicklung: Die Zahl der Haussperlinge sei immens geschrumpft. "Sie liegt inzwischen rund 70 Prozent niedriger als noch 2021." Auch der Naturschutzbund (Nabu) Berlin berichtet basierend auf der Zählung "Stunde der Gartenvögel" von einem "freien Fall" der Spatzenbestände in der Stadt. "Und das Schlimme ist: Wir wissen immer noch nicht, was die Ursache ist", heißt es.