Coburg - Nach dem Volksglauben steigen Vampire in der Nacht aus ihrem Sarg und haben es in erster Linie auf junge Mädchen abgesehen. Dass Handballer zum Beuteschema gehören, war bislang noch nirgends zu lesen. Dahingehend dürften die Ursachen für den blutleeren Auftritt des HSC 2000 Coburg in Magdeburg eher im Irdischen zu suchen sein. Die scharfe Rasur, die der SCM den Vestestädtern am Sonntag beim 43:22-Rekordsieg zuteil werden ließ, löste ungewöhnlich heftige Reaktionen in den Fankreisen des HSC aus. Alle waren sich einig: Eine Niederlage beim Bundesliga-Spitzenteam ist keine Schande, aber nicht auf diese Art und Weise. Blutleer eben, ohne Emotionen, ohne Kampf, ohne Gegenwehr.
Nach 22:43-Klatsche Dicke Luft beim HSC Coburg
Michael Hager 08.03.2021 - 19:00 Uhr