Letztlich wurde es deutlich. Zu deutlich, wenn man den Spielverlauf über die gesamten 60 Minuten betrachtet. Der HSC 2000 Coburg feierte beim 33:25 am vergangenen Freitag einen Auswärtssieg beim TSV Bayer Dormagen und ist zurückgekehrt in die Erfolgsspur. Die Zweitligahandballer in Gelb und Schwarz stellten im Verlauf der ersten Halbzeit eine starke Abwehr mit gut funktionierendem Innenblock. HSC-Geschäftsführer und -Trainer Jan Gorr gibt seiner Mannschaft „relativ gute Noten für unsere Defensivarbeit“. Die Leistung seiner Deckung sei in Hälfte eins über weite Strecken gut gewesen. Dormagen tat sich schwer im Positionsangriff und versuchte sowohl mit Schnelligkeit im Rückraum zu punkten als auch mit Anspielen an den Kreis. Dennoch lag der Gast phasenweise deutlich vorn und ging mit einem Vier-Tore-Polster in die Pause. Das lag unter anderem auch daran, dass vor allem Felix Jaeger und Merlin Fuß im Angriff Verantwortung übernahmen und Torgefahr ausstrahlten. „Es war im Vorfeld ein bisschen fraglich, wie wir das lösen aufgrund der vielen Ausfälle“, erklärt der 45-Jährige.