Die schweren Spastiken und epileptischen Anfälle brachten die Ärzte medikamentös unter Kontrolle, ein Medikament wurden direkt in den Rückenmarkskanal gleitet, um eine weitere Belastung des geschädigten Gehirns zu vermeiden. Unter anderem mit einem Exoskelett, mit dem gelähmte Menschen motorgesteuert Bewegungen machen können, wurde sie mobilisiert. Sie bekam Physiotherapie und wurde operiert, um Versteifungen der Extremitäten nach dem langen Liegen zu korrigieren. Das Erfolgsrezept laut Müller: Die richtige Dosierung der Anwendungen, die richtige Reihenfolge - "und Glück dabei". "Wir haben nicht viel anderes gemacht als andere. Aber wir haben die Kombination aus antispastischen Medikamenten, Physiotherapie und Mobilisation optimiert. Und vielleicht war einfach die Zeit reif."