Es war ein großes Versprechen, das Markus Söder vergangenen Dienstag dem frisch erkorenen Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz gegeben hatte. „2021 wird sich nicht wiederholen“, bekundete der CSU-Chef vor den Fernseh-Augen der Republik. Also keine Querschüsse aus München, dafür volle Unterstützung – ganz anders als seinerzeit beim CDU-Kandidaten Armin Laschet. Die Probe aufs Exempel folgt nun nicht einmal eine Woche später, nachdem die CDU des Vorsitzenden Merz die Landtagswahl in Brandenburg krachend verloren hat. Naheliegende Frage auf der Pressekonferenz nach der CSU-Vorstandssitzung am Montag an Söder: „War das ein Dämpfer für Friedrich Merz?“