Wer regiert künftig mit Mamdani?
Als Bürgermeister wird Mamdani ab Januar den 116 Milliarden Dollar schweren Haushalt der Metropole sowie Hunderttausende Beamte managen. Im Wahlkampf machte er zu seinem Hauptanliegen, dass das Leben in der größten Stadt in den USA wieder bezahlbarer werden soll. Dafür versprach er einen Mietendeckel, kostenlose Kinderbetreuung und bessere Busverbindungen – finanziert durch höhere Steuern für Wohlhabende und Unternehmen. Mit Spannung wird erwartet, wen er für Schlüsselposten auswählt, um seine Agenda umzusetzen.
Mamdani hatte im Wahlkampf eine ungewöhnlich große Basis mobilisiert und auf über 100.000 Freiwillige zählen können. Diese will er nun auch für die Übergangsphase einbinden. In einer Videobotschaft auf X sprach er von einer "transparenten" Gestaltung des Übergangs, weil New York eine vertrauenswürdige Regierung verdiene. Zugleich bat er um Spenden zur Finanzierung von Personal und Infrastruktur. "Lasst uns an die Arbeit gehen."
Teile der vielfältigen jüdischen Bevölkerung New Yorks reagierten mit großer Sorge auf die Wahl Mamdanis angesichts dessen drastischer Israel-Kritik. Mamdani war schon im Wahlkampf und bei seiner Siegesrede offensiv auf die jüdische Bevölkerung zugegangen und betonte auch am Tag nach seiner Wahl noch einmal, dass er als Bürgermeister im Kampf gegen Antisemitismus "immer standhaft an der Seite unserer jüdischen Nachbarn" stehen werde.