Da kommt er angeradelt. Viktor Glatthard sitzt an diesem tristen Maivormittag auf seinem E-Bike und legt gerade die letzten Meter zu seiner Wohnung zurück. Er war in der Stadt in einer Buchhandlung, nun Pressetermin mit dem Sportreporter. „Mediaday“, wie er schmunzelnd sagt. Glatthard, Frohnatur aus den Schweizer Bergen, ist gut gelaunt. Wie immer eigentlich. In den vergangenen zwei Jahren beim HSC 2000 Coburg dürften die Momente selten gewesen sein, in denen er mies drauf war. Die sympathische, aufgeweckte Art des Kreisläufers steckt an. Noch immer. So war es von Beginn an in Coburger Fankreisen und ist es bis heute geblieben. Von Tag eins an war er ein Liebling der Anhänger in Gelb und Schwarz. Stets freundlich, hilfsbereit und immer mit einem offenen Ohr für die Sorgen derer, die es mit dem hiesigen Handballklub halten.