Wie Michael Müller bei einem Gespräch erklärte, benötigt ein Großteil des produzierenden Gewerbes, sei es im Werkzeugbau, Automotive- oder im Kunststoffbereich, Kühlsysteme für die Herstellung ihrer Produkte. Dafür werden immer noch überwiegend synthetische Kältemittel eingesetzt, wie beispielsweise der Fluorkohlenwasserstoff R 134a. Dies kann zu einer erheblichen Umweltbelastung führen, wenn diese synthetischen Kältemittel entweichen, da das Treibhaus-Potenzial zum Beispiel rund 1300 mal höher als das des Klimagases Kohlendioxid (CO2) ist. Zusätzlich beträgt der Energieverbrauch dieser synthetischen Kältemittel ein Vielfaches der Nutzung von Ammoniak. Deshalb wird in den nächsten Jahren (bis 2030) gemäß der EU-Verordnung die Verwendung dieser Kältemittel sukzessive europaweit eingeschränkt und teilweise verboten.