„Hat er Angst vor dem Sterben? ‚Nein‘, schüttelt er mit dem Kopf. ‚Nur wegen denen, die zurückbleiben.‘“ So schloss Ende April ein Artikel über den langjährigen NP-Mitarbeiter Rainer Glissnik, der damals aufgrund seiner Krebserkrankung beschlossen hatte, nicht mehr als „Freier“ für die Redaktion tätig zu sein. „Man soll aufhören, bevor die Leute über einen sagen: ‚Jetzt wird’s aber langsam Zeit‘“ – ganz pragmatisch hat Rainer Glissnik das gesehen. Über ihn sollte keiner sagen können, dass er seinen Job nicht gut macht. Nun ist er am 27. Mai gestorben, wenige Tage nach seinem 68. Geburtstag.