Eine neue Attraktion für Besucher aus aller Welt wollte Ägypten in dieser Woche präsentieren – doch die Kriege im Nahen Osten vereitelten das. Die geplante offizielle Eröffnung des Großen Ägyptischen Museums nahe an den Pyramiden von Gizeh wurde auf Ende des Jahres verschoben. „Im Lichte der derzeitigen Entwicklung in der Region“ habe sich die Regierung in Kairo dazu entschlossen, sagte Ministerpräsident Mostafa Madbouly. Das größte archäologische Museum der Welt auf 500 000 Quadratmetern soll dazu beitragen, die ägyptische Fremdenverkehrsbranche aus der Krise zu holen. Doch daraus wird nun erst einmal nichts. Auch andere Länder der Region können vorerst nicht auf ein Ende der Tourismus-Flaute hoffen.