Nahversorgung in Coburg In Wüstenahorn startet bald der Abriss

Der Coburger Stadtteil braucht dringend einen Nahversorger. Damit der sich ansiedeln kann, werden leerstehende Häuser aus den 60er Jahren abgerissen.

Die Häuser in der Karl-Türk-Straße werden einem neuen Verbrauchermarkt weichen. Am Montag begannen die Vorarbeiten für den Abriss. Foto: Wohnbau Stadt Coburg

Mit der Schließung des Netto-Marktes im Wirtsgrund warten die Menschen dort jetzt auf einen neuen Nahversorger. Damit der sich ansiedeln kann, müssen jedoch leerstehende Mehrfamilienhäuser in der Karl-Türk-Straße weichen. Die Vorarbeiten dazu haben an diesem Montag begonnen.

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„Zunächst werden am Gebäude mit der Hausnummer 13 die Entrümpelungs- und vorbereitenden Abbrucharbeiten starten“, heißt es von der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO). Die beauftragte Baufirma werde zunächst das Baufeld absichern, Mulden bereitstellen und im ersten Schritt das Gebäude Karl-Türk-Straße 13 vollständig entrümpeln.

Der eigentliche Rückbau der in den 1960er-Jahren errichteten Bestandsgebäude Nummer 13 und sukzessive dann auch Nummer 15 und Nummer 17 (alle Erstbezug 1962) ist dann zum Jahresbeginn 2026 vorgesehen.

„Mit der Schließung des Netto-Marktes im Wirtsgrund hat die Sicherstellung der Nahversorgung im Stadtteil Wüstenahorn oberste Priorität“, so die Wohnbau. Neben dem Rückbau der Bestandsgebäude steht daher insbesondere die Gewinnung sowie die zeitnahe Realisierung eines neuen Nahversorgers im Fokus. Hierfür läuft derzeit ein beschleunigtes Vergabeverfahren, um das Projekt möglichst zügig voranzubringen. Die Stadt Coburg hat für das Areal bereits einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan erarbeitet. Darüber hinaus sollen auf dem Gelände neue Wohngebäude sowie gegebenenfalls ergänzende Nutzungsangebote entstehen.