Auf Antrag von Bürgermeister Claus Bittenbrünn beschloss der Stadtrat mit 14:3 Stimmen, gegen die Stimmen der Freien Wählergemeinschaft, die Durchführung eines Ratsbegehrens pro Naturparkzentrum Haßberge im „Todsgraben“. „Es ist ein ganz wichtiges Projekt für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt Königsberg und ist auch ein ganz wichtiges Projekt für unsere Region“, so Bittenbrünn. Damit wird zum Bürgerentscheid am 20. Oktober nicht nur eine Frage auf dem Stimmzettel zu beantworten sein, sondern voraussichtlich drei. Neben der Frage des Bürgerentscheids „Sind Sie dafür, dass für das Besucherzentrum für den Naturpark Hassberge ein anderer Standort gewählt wird?“, wird das Ratsbegehren fragen: „Sind sie dafür, dass das Grundstück Fl.Nr. 386 in Königsberg ‚Todsgraben’ als Standort des Naturparkzentrums Haßberge beibehalten werden soll?“ Mit der voraussichtlich dritten Frage wird die bevorzugte der Antworten auf die beiden Fragen ausgewählt - für den unwahrscheinlichen, aber theoretisch möglichen Fall, dass sich die Abstimmungsergebnisse für Bürgerentscheid und Ratsbegehren widersprechen.