Quallen können den Badespaß trüben. Etwa die berüchtigte Feuerqualle im Meer, bei der Kontakt mit den Tentakeln schmerzhafte Spuren hinterlässt. Vor allem an Nord- und Ostsee tauchen mitunter auch Massen von Ohrenquallen auf. Von ihnen geht zwar keine Gefahr aus, mit einem Durchmesser von bis zu 40 Zentimetern sind die glibberigen Exemplare aber eines: eklig. Im Schönbrunner See (Landkreis Lichtenfels) können jetzt ebenfalls Quallen beobachtet werden. Aber ekeln oder gar fürchten muss sich niemand. Es handelt sich um Süßwasserquallen, nicht viel größer als eine 50-Cent-Münze. „Die Tiere sind völlig harmlos“, erläutert der Coburger Biologe Frank Reißenweber. Die Art sei gar nicht so selten, komme auch im Goldbergsee oder Froschgrundsee vor, man sehe sie nur selten. Und eines gleich vorweg: Ihr Auftauchen spricht nicht für schlechte Wasserqualität.