Auf dem Papier heißt es beim Zweckverband „Grünes Band Rodachtal – Lange Berge – Steinach Tal“ nur „Projekt II“. Dass sich dahinter ein überaus breites Spektrum an Maßnahmen versteckt, um die Flora und Fauna nicht nur im ehemaligen „Todesstreifen“ zu erhalten und deren Existenzbedingungen zu verbessern, wurde bei der jüngsten Sitzung der „projektbegleitenden Arbeitsgruppe“ des Zweckverbandes überaus deutlich vor Augen geführt. Verbandsvorsitzender und Landrat Sebastian Straubel sprach davon, dass aus dem ehemaligen „Todesstreifen“ eine lebensbejahende Fläche geworden ist. Wie der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Stefan Beyer, wissen ließ, fand die Arbeit der Organisation in der Dokumentation von Arte „Das Grüne Band Europas“, einem Bericht im BR „Versteckte Paradiese-die Rodach“ und im MDR „Chefin von 900 Schafen“ überregionale Beachtung. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, ist es für den Zweckverband wichtig, auf Grünflächen zurückgreifen zu können. Ein probates Mittel hierzu ist der Erwerb von Grund und Boden, um diesen in den Naturschutz einbeziehen zu können.