Neubau des Aquaria Hallenbad soll größer werden

In einem ersten Workshop ist für das neue Aquaria ein „vielfältiges Angebot für alle Zielgruppen“ erarbeitet worden. Der Süc-Geschäftsführer zeigt sich „sehr zufrieden“.

Noch sind es 25 Meter, künftig sollen es im Hallenbad sogar 50 Meter für die Schwimmer werden. Die Planungen für das neue Aquaria laufen. Foto: /Michael von Aichberger

50 Millionen Euro will Oberbürgermeister Dominik Sauerteig für den Neubau des Coburger Hallen- und Freibads aufwenden – vorbehaltlich entsprechend verlaufender Haushaltsberatungen. Und mit diesem kommunalen Anteil, zu dem Gelder der Süc und gegebenfalls Fördermittel des Bundes kommen, ließe sich einiges umsetzen, wie das Ergebnis eines „ersten intensiven Workshops“ jetzt zeigt.

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Nachdem der Stadtrat im Dezember grünes Licht für ein neues Aquaria gegeben hatte, ging es ganz schnell: Bereits am Freitag hätten laut einer Pressemitteilung der Süc vom Montag Vertreter aus Politik, Verwaltung und Süc die konkreten Anforderungen an das künftige Bad diskutiert. „Das Ergebnis verspricht ein vielfältiges Angebot für alle Zielgruppen“, heißt es in der Mitteilung.

Demnach steht im Zentrum der Überlegungen ein multifunktionales Kombibad, das sowohl Familien als auch dem Schul- und Vereinssport sowie ambitionierten Schwimmern optimale Bedingungen biete. Große Sorgen bereitete Vereinen und Funktionären die Zukunft des 50-Meter-Beckens. Doch auch das sehen die aktuellen Pläne vor: Fünf Bahnen soll es haben, flexibel teilbar in bis zu zehn 25-Meter-Bahnen. Damit biete es ganzjährig mehr Wasserfläche als bisher, so die Süc.

Verschiedene Attraktionen speziell für Kinder und Jugendliche sollen das Aquaria zu einem Anziehungspunkt im Sommer und Winter machen. Zudem sind zwei statt bisher nur ein Lehrschwimmbecken geplant. Um die Sicherheit zu erhöhen, sei der Einsatz eines KI-basierten Überwachungssystems vorgesehen.

Eine wichtige Entscheidung sei hinsichtlich des Außenbereichs gefallen: Anstelle eines lediglich kurzzeitig im Jahr offenen Freibads soll das vergrößerte Hallenbad um ein multifunktionales Außenbecken ergänzt werden. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig erklärt diese Überlegung mit dem Ziel der ständigen Nutzungsmöglichkeit: „Ein Hallenbad bietet unabhängig vom Wetter Badevergnügen. Durch die Kombination mit einem multifunktionalen Außenbecken schaffen wir auch unter Berücksichtigung des veränderten Nutzerverhaltens ein attraktives Angebot für alle Jahreszeiten.“ Schon seit geraumer Zeit sei festzustellen, dass im Sommer immer weniger Nutzer ins Freibad kommen.

Im nächsten Schritt soll es in wenigen Wochen einen weiteren Workshop geben, um ein Konzept für den Stadtrat auszuarbeiten, der letztlich über die Ausgestaltung des Neubaus entscheidet, so die Süc.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, wird Geschäftsführer Franz-Josef Loscar zitiert. „Der konstruktive Austausch hat uns einen großen Schritt nach vorne gebracht. Ich denke, dass wir gemeinsam ein modernes und sehr attraktives Bad für das Oberzentrum Coburg realisieren werden.“