Wegen des Klimawandels wird sich das Gesicht der bayerischen Wälder bis zur Jahrhundertwende deutlich verändern. Bis auf die Alpen und die Hochlagen der bayerischen Mittelgebirge wird die bisherige Hauptbaumart, die Fichte, fast vollständig aus den Forsten verschwinden. Hitze und zunehmende Trockenheit in Verbindung mit dem massenhaften Auftreten des Borkenkäfers werden ihr schwer zusetzen. „Das heißt nicht, dass es keine Fichten mehr in Bayern geben wird, aber eben nicht mehr als großflächige Bestände“, erklärte der Präsident des Landesamtes für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Peter Pröbstle, im Agrarausschuss des Landtags. Dort stellte er eine neue LWF-Studie zum klimatischen Anbaurisiko von 32 verschiedenen Baumarten vor.
Neue Arten eingeplant Die Fichte verschwindet
Jürgen Umlauft 27.03.2025 - 07:00 Uhr