Die Fahrer von Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeugen sind es gewohnt, bei Einsätzen zu improvisieren. Das musste jüngst ein Team des BRK Coburg, als es zu einem medizinischen Notfall nach Beuerfeld gerufen wurde. Die Anfahrt über Neuses und Glend ist eigentlich kein Problem. Wäre da nicht die Brücke über die Ortsverbindungsstraße, die später einmal die neue Staatsstraße 2205 zwischen Wiesenfeld und Bertelsdorf aufnehmen soll. Die Durchfahrtshöhe ist auf 2,80 Meter begrenzt. Die neuen Rettungswagen sind allerdings drei Meter hoch. Und auch bei älteren Fahrzeugen muss der Fahrer bei einer Durchfahrtshöhe zwischen 2,70 und 2,80 Metern aussteigen „und schauen, ob er durchkommt“, erläutert Claus Weigand, Leiter der Rotkreuz-Bereitschaft Coburg. Im Fall Beuerfeld nutzten die Rettungskräfte die befestigte Furt neben der neuen Brücke, die eigentlich der Ableitung von Hochwasser aus der Lauter in den Goldbergsee dient. Allerdings führt sie nur wenige Tage im Jahr Wasser.
Landkreis Coburg Neue Brücke: Der Bus kommt nicht mehr durch
Wolfgang Braunschmidt 07.11.2022 - 17:16 Uhr