Die Renaissance, eine Zeit des Aufbruchs, geprägt von der Medienrevolution des Buchdrucks, der Reformation, dem Bauernkrieg und dem Aufbegehren des „gemeinen Volkes“, aber auch eine Zeit der Entdecker und Gelehrten. Der Humanismus etabliert sich als Geisteshaltung, die den Menschen neu definiert und in den Mittelpunkt von Kunst, Kultur und Wissenschaft rückt. Eine Blütezeit für Gelehrte, Künstler und andere innovative Kräfte. In Deutschland gehören drei bis heute bedeutende Persönlichkeiten zu den wesentlichen Treibern dieser Bewegung: Kurfürst Friedrich III. von Sachsen (1463 - 1525), genannt „der Weise“, der Maler und multitalentierte Unternehmer Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 1553) sowie der Augustinermönch und Urheber der Reformation, Martin Luther (1483 - 1546).