Auf dem Papier sind die Verhältnisse eigentlich klar. Auf der einen Seite der FC Coburg, etablierter Fußball-Landesligist und in der abgelaufenen Spielzeit Fünfter der Aufstiegsrunde. Auf der anderen Seite der TSV Mönchröden, zuletzt neun Spielzeiten in Serie in der Bezirksliga zu Hause, ehe der Sprung nach oben gelang. Alles klar also vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Landesliga zwischen Coburg und Mönchröden am Freitag um 18.30 Uhr im Dr. Stocke-Stadion? Für Christian Tremel gewiss nicht. Der frühere Spitzentorhüter bremst die Erwartungen. „Der TSV ist sehr souverän durch die Bezirksliga gegangen und hat sich unter anderem mit Spielern, die bereits Bayernligaerfahrung haben, gut verstärkt.“ Tremel ist Sportlicher Leiter des FCC und verweist bei der Charakterisierung des kommenden Gegners außerdem noch auf die besondere Brisanz des Derbys. „Es wäre ein grober Fehler, Mönchröden in irgendeiner Weise zu unterschätzen. Es wird für uns sicherlich kein Spaziergang werden.“