Neue Geräte Digital-Schub an der Grundschule Mitwitz

In der Grundschule Mitwitz wird mit modernster Technik gearbeitet. Dies wurde in der Schulverbandsversammlung deutlich. Foto: picture alliance / Armin Weigel

Neue Tablets, ein stärkerer Server, CO2-Sensoren: Der Unterricht wird sicherer und moderner. Das soll auch bald für das Gebäude gelten. Der Brandschutz wird deutlich verbessert.

Mitwitz - An der Mitwitzer Schule geht es weiter voran – bautechnisch wie digital. Im Mittelpunkt der jüngsten Schulverbandssitzung standen vor allem die Vergaben unterschiedlicher Gewerke sowie brandschutztechnischer Maßnahmen. Bürgermeister Oliver Plewa (CSU) hatte Architekt Peter Kropf gebeten, den Fortschritt zu erläutern.

Allerdings ging es nicht nur um die Vergaben, sondern unter anderem auch um den Sachstand zur brandschutztechnischen Ertüchtigung der Schule. Bereits im Jahr 2009 habe man für den Anbau die Baugenehmigung erteilt mit der Auflage, den Brandschutz zu überarbeiten. Leider seien damals nicht alle Maßnahmen umgesetzt worden, bedauerte Plewa. Jetzt sollen laut Peter Kropf noch einmal zwischen 35 000 und 40 000 Euro in die Umsetzung fließen. Dazu habe man unter anderem ein neues Brandschutzkonzept erstellen lassen, das zur Prüfung beim sachverständigen Prüfingenieur liege. Unter anderem zählte Kropf auch den Bau einer Brandschutzmauer anstatt einer Glastrennung für das Hausmeisterbüro auf.

Nach den Sommerferien deutlich sicherer

Weiter verwies er auf die Verteilerkästen in den Fluren, die teilweise in Holzschränkchen untergebracht seien. „Das muss geändert werden, sonst besteht die Gefahr, dass etwas passiert.“ Ansonsten seien es nur Kleinigkeiten oder auch organisatorische Punkte, die man möglichst zeitnah umsetzen müsse. Und das bedeute laut Kropf, dass spätestens nach den Sommerferien der Brandschutz wieder auf dem aktuellen Stand sein sollte.

Einen „Riesenschritt nach vorne“ habe die Digitalisierung gemacht, freute sich der Bürgermeister. Die unterschiedlichen Maßnahmen erläuterte die stellvertretende Kämmerin Dana Rüger. „Unter anderem wurden aus dem Förderprogramm ‚Sonderbudget Leihgeräte’ Microsoft Surface-Tablets von der Firma Compu-House aus Weismain für rund 9000 Euro beschafft. Außerdem gab es aus dem Förderprogramm ‚Digitale Bildungsinfrastruktur’ einen neuen Schulserver sowie Notebooks und Tablets, ebenfalls von Compu-House. Der Preis hierfür lag bei rund 36 188 Euro. Zwölf Kohlendioxid-Sensoren wurden durch das Förderprogramm ‚Infektionsschutz Lüften’ möglich. Diese kamen von der Firma Grempel Elektrotechnik aus Neustadt für rund 2113 Euro.“ Diese „sinnvollen und zwingenden Maßnahmen“, wie Plewa sie bezeichnete, seien ein großer Schritt gewesen. Anschließend verkündete er: „Jetzt machen wir die Restanschaffungen.“ Schulleiterin Evelyn Kohl-Dümlein bestätigte, dass alle Geräte gut angenommen werden.

Sprengeländerung bleibt Thema

Noch einmal zum Thema wurde die Sprengeländerung für die Mitwitzer Schule (die Neue Presse berichtete). Hier zeigte sich Bürgermeister Oliver Plewa überrascht, „dass es so schnell geht.“ Zusammen mit den Sonnefelder Verantwortlichen habe man sich über die Gründe ausgetauscht, für die er auch Verständnis zeigte. „Dennoch ist es eine bedauerliche Schwächung des Schulstandortes Mitwitz.“ Betont wurde noch einmal, dass die betreffenden Schüler aber keinen abrupten Wechsel vornehmen müssten, sondern noch bis zum Ende der vierten Jahrgangsstufe an der Mitwitzer Grundschule bleiben dürften.

 

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