Das neue Abenteuer beginnt mit einem Schock. Frisch ist es in der neuen Heimat. Als Andrej Obranovic das erste Mal in Coburg ist, wird er buchstäblich kalt erwischt. Und zwar so kalt, dass er erst einmal umdisponieren muss. Zu Hause in Kroatien sind es schließlich zu diesem Zeitpunkt 36 Grad und Sonne satt. Im fast schon eisigen Oberfranken wechseln sich Regen und Wind ab bei teilweise nicht einmal 20 Grad. Der Handballprofi steuert zunächst also ein Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt an und kauft sich einen Pullover eines US-Sportartikelherstellers. „Ich hatte nur T-Shirts im Gepäck, das wäre wohl schwierig geworden“, sagt der zweite und zugleich letzte Neuzugang des HSC 2000 Coburg in diesem Sommer.