Aus der Baubranche kam Lob und Kritik für die Maßnahmen. "Viele Vorschläge des Aktionsplans gehen in die richtige Richtung, aber wir brauchen deutlich mehr Tempo und Ehrgeiz in der Umsetzung", sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Baugewerbeverbands ZDB.
Der serielle Wohnungsbau etwa sei nicht für Verdichtung und Aufstockung in Innenstädten geeignet und derzeit auch nicht günstiger. Und bei einer von Hubertz geplanten Verlängerung von Abschreibungsmöglichkeiten stimme die Richtung, aber die Ausgestaltung fehle.
Verzögerung bei neuem Gebäudetyp
Der Aktionsplan von Hubertz umfasst aber auch bereits angekündigte Maßnahmen, wie den Gebäudetyp E, der es erleichtern soll, rechtssicher von Standards und technischen Normen abzuweichen - etwa bei Tiefgaragen.
Aus der Bau- und Immobilien kommt die Kritik, dass die Umsetzung des Gebäudetyps E, der noch auf die Ampel-Regierung zurückgeht, zu lange dauert. "Beim Thema Gebäudetyp E haben wir bereits über ein Jahr dieser Legislaturperiode verloren", kritisierte Pakleppa. Hubertz betonte, ein entsprechender Gesetzentwurf solle noch dieses Jahr vom Bundesjustizministerium vorgelegt werden.