Neuer Floßbescheid Flößerei in Wallenfels für weitere zwölf Jahre gesichert

Um fränkisches Kulturerbe zu bewahren, hat Landrat Klaus Löffler den Wallenfelser Flößern einen besonderen Bescheid ausgestellt.

Über Rechtssicherheit bis 2037 freuen sich das Team der Floßgemeinschaft Wallenfels und Bürgermeister Jens Korn. Foto: Privat

Die Wallenfelser Flößer können beruhigt in die Saison 2025 starten. Vor kurzem übergab Landrat Klaus Löffler dem Vorsitzenden der Floßgemeinschaft Wallenfels, Andi Buckreus, und Bürgermeister Jens Korn einen neuen Genehmigungsbescheid. Damit können die Floßfahrten auf der Wilden Rodach weiterhin bis zum Jahr 2037 stattfinden.

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„DNA des Frankenwaldes“

„Die Flößerei gehört zur DNA des Frankenwaldes“, erklärte Landrat Klaus Löffler bei der Übergabe. Bei seinen Begegnungen mit Flößern aus Wallenfels und anderen Frankenwaldgemeinden spüre er immer wieder, mit wie viel Herzblut die Ehrenamtlichen tätig seien. Ihm sei es daher ein Anliegen, längerfristige Rechtssicherheit zu schaffen und so einen Beitrag zur Sicherung des Kulturerbes zu leisten. Besonders dankte Löffler dem Vorsitzenden der Flößergemeinschaft Andi Buckreus und Floßmeister Henry Stöcker für ihren Einsatz: „Ihr seid die Seele des Vereins.“

Bürgermeister Jens Korn erinnerte an den Aufwand, der mit der Beantragung früherer Floßbescheide verbunden gewesen sei. Die einzureichenden Unterlagen hätten Ordner gefüllt und die Beauftragung von Ingenieurbüros sei notwendig gewesen.

„Dass wir jetzt auf der Grundlage des bisherigen Bescheids eine Verlängerung beantragen konnten, ist eine große Erleichterung gewesen“, so Korn. Landrat Klaus Löffler habe auch in dieser Frage wieder unbürokratisch gehandelt. Der Bürgermeister hob hervor, dass das Landratsamt den Flößern immer auch beratend zu Seite stehe. In diesem Zusammenhang lobte er den zuständigen Sachgebietsleiter Thomas Hämmerling, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen habe.

Dankbar zeigten sich auch Floßmeister Henry Stöcker und Vorsitzender Andi Buckreus: „Du bist und bleibst ein Freund der Flößerei“, so Buckreus an den Landrat.