In die Welt sektiererischer Eiferer führt der dritte Krimi des Bamberger Autors Thomas Pregl „Frankenblut“. Auf den Bamberger Erzbischof wird während der Fronleichnamsprozession ein Attentat verübt. Vor den Toren der Domstadt finden Kriminalistin Petra Stengl und ihr Kollege Norbert Denzlein kurz darauf die enthauptete Leiche eines Autofahrers. Unfall, Selbstmord oder Mord? Ermittlungen ergeben: Der Attentäter und der Tote gehören einer fanatischen Sekte an, die sich von Würzburg aus auch im Bamberger und Coburger Raum ausbreiten will. Die Sekte beruft sich bei ihrem Vorgehen auf den historischen Judenschlächter Rintfleisch, der im Jahre 1298 Jüdinnen und Juden mit seinen Horden wegen angeblicher „Hostienschändung“ umbrachte. Das Nürnberger Memorbuch verzeichnet 3441 Ermordete in 44 „Blutstädten“.