Neues Kinderbuch von Patrick Sünkel Große Gefühle und kleine Bäuche

Patrick Sünkel liebt Kinder und Bücher schreiben. Nun gibt es ein neues Werk für die ganz Kleinen. Mit einem Wurzelgemüse als Kosenamen.

Kinderbuchautor Patrick Sünkel mit seinem neuen Werk für die Kleinsten. Foto: /Maja Engelhardt

Ist doch klar, dass das eine Rüsselschwanzschlange ist. Sieht man doch. Da ist sich Rübchen sicher. Schließlich hat der Fünfkäsehoch aus Flunkersdorf mit einem lila- und einem türkisfarbenen Auge eine Schlange mit einem Rüssel und einem Schwanz gemalt. Was also sonst sollte dabei herauskommen?

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Rübchen mit „richtigem“ Namen „Speckrübe“ gehört zur Familie der „Tausendpfund“, liebt Abenteuer, viel essen, kitzeln und Gedichte. Und bringt mit seinen Anekdoten aus dem Rüben-Familienalltag und dem drolligen Grinsegesicht seine jungen Leser oder Betrachter sofort zum Schmunzeln.

„Eine Speckrübe kommt selten allein“, lautet der Titel des neuen Werks von Patrick Sünkel mit Illustrationen von Miriam Förster. Es ist ein kleines, quietsche grünes Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren, das der in Junkersdorf lebende Kinderbuchautor nun veröffentlicht hat. Auf fröhliche Art und Weise skizziert Sünkel in kindgerechter Sprache Freuden, Ängste und Gefühle kleiner Menschen. Der gelernte Heilerziehungspfleger und Vater war im Kindergarten tätig und weiß, worüber er schreibt: „Ich habe meine Arbeit reflektiert und überlegt, was Kinder in diesem Alter anspricht. Was mögen sie und was nicht“, sinniert er. Und da lande man immer wieder bei den Themen, „kitzeln“, „ein bisschen gruseln, aber nur aus Neugierde“ und natürlich „Quatsch machen“. „Das lieben einfach alle“, meint der sympathische Autor lachend und fügt augenzwinkernd dazu, „aber das kann auch mal in die Hose gehen.“ Das sagt Mama Milli Tausendpfund in dem Büchlein übrigens auch.

Neben den unglaublich drolligen Illustrationen von Miriam Förster finden die Kleinsten nicht nur Witziges, sondern auch Aufmunterndes und tröstende Worte, wenn doch einmal Angst oder Sorgen da sind. „Eigentlich kursiert dieses Thema bei mir schon sehr lange“, erinnert sich Patrick Sünkel, „ich dachte immer, da müsste ich doch mal was draus machen.“ Im vergangenen Jahr war es dann so weit, der Block wurde wieder sein ständiger Begleiter, in der Familienrunde beim Kaffeetrinken durften alle Entwürfe zu der süßen Speckrübe einbringen und Anfang diesen Jahres stand dann die Veröffentlichung an.

Apropos „Speck“ und „Rübe“: Patrick Sünkel betont, wie liebevoll dieser Kosename gemeint ist, „wenn man so einen richtig vollgefutterten Bauch hat, ist man ein kleines Speckrübchen.“ Und dass rund voll okay ist, beweist die drollige Familie „Tausendpfund“ allemal.

• Patrick Sünkel und Miriam Förster: „Eine Speckrübe kommt selten allein“, erhältlich für 9,99 Euro im Handel oder beim Autor selbst: www.patrick-suenkel.de