Neues Projekt in Coburg So läuft das Freiwillige Soziale Schuljahr

In wenigen Wochen startet ein neues Programm in Coburg. Es soll Ehrenamtliche und Organisationen zusammenbringen. Bei einem Infotag beantwortet das Regionalmanagement alle Fragen.

Vereine wie hier der TV 1848 können FSSJ-Stellen anbieten. Foto: NP-Archiv/Frank Wunderatsch

Am Mittwoch, 23. Juli um 18 Uhr, lädt das Regionalmanagement Coburg alle Vereine und sozialen Einrichtungen im Landkreis Coburg zu einem Informationsabend zum neuen Projekt „Freiwilliges Soziales Schuljahr“ (FSSJ) ein. Die Veranstaltung findet im Sitzungssaal E30 des Landratsamts Coburg in der Lauterer Straße 60 statt. Das Regionalmanagement kümmert sich als Koordinationsstelle um das Thema FSSJ.

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Erstmals in Coburg

Das FSSJ startet im kommenden Schuljahr erstmalig in der Region Coburg. Es bietet Jugendlichen ab der 8. Klasse die Möglichkeit, sich ehrenamtlich in gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und sozialen Einrichtungen zu engagieren – und das für 50 Stunden im Schuljahr außerhalb der Schulzeit.

Begeisterung für das Ehrenamt

Das Projekt verfolgt das Ziel, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern und gleichzeitig Vereine und Einrichtungen bei ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und können beispielsweise Veranstaltungsunterstützung, Seniorenbegleitung oder die Nachmittagsbetreuung sein. Das Begleitprogramm über das Schuljahr hinweg stärkt die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

Konkrete Praxisbeispiele

Der Infoabend richtet sich gezielt an alle gemeinnützigen, sozialen, kulturellen und umweltorientierten Einrichtungen und Organisationen, die sich vorstellen können, Jugendlichen eine Einsatzmöglichkeit zu bieten. Neben einer kurzen theoretischen Einführung in das Konzept stehen konkrete Praxisbeispiele, ein Einblick in die digitale Einsatzstellen-Datenbank sowie der direkte Austausch für Fragen an diesem Abend auf dem Programm.

Unterstützung für Interessierte

„Viele Jugendliche möchten sich engagieren, wissen aber nicht, wo sie gebraucht werden. Gleichzeitig suchen viele Einrichtungen nach Unterstützung, das FSSJ bringt beide Seiten zusammen“, so Sandra Drechsel, Ansprechpartnerin für das Projekt beim Regionalmanagement. Sie und ihr Team stünden auch bei den Anfangsüberlegungen als Partner zur Verfügung und unterstützten in der Ausarbeitung des Programms.