Es ist immer dasselbe: „Am Ende ist Köhler der Publikumsliebling – und alle hassen mich“. André Streckenbach seufzt – aber er trägt sein Schicksal mit Fassung. Denn erstens hat er es selbst so gewählt. Und zweitens funktioniert die Rollenteilung schon ziemlich lange ziemlich gut. Seit 25 Jahren bringen der eitle Tenor Streckenbach und sein schusselig-genialer Klavierknecht Köhler ihr Publikum zum Prusten.