Neustadt - Die Neustadter Austraße ist mehr als nur eine städtische Verkehrsader. Sie ist Visitenkarte für alle Besucher der Großen Kreisstadt, die von Süden über den Siemenskreisel einfahren. Prägte einst die Firma Siemens mit ihrem Kabelwerk die Optik der Strecke, so konnten in deren äußerer Peripherie namhafte Unternehmen wie Prysmian, Baur sowie Giesecke & Devrient angesiedelt werden. Sorge bereitete zunächst der innere Bereich, als einige Discounter und Dienstleister ihre Standorte aufgaben und die Austraße mit zahlreichen Baubrachen verwaiste. "Deren Anforderungen haben sich geändert, sodass die Hallen nicht mehr nutzbar waren", erläutert dazu Neustadts Wirtschaftsförderin Sandra Franz in einem Gespräch mit der Neuen Presse. "Zudem sorgten zunächst hohe Kaufpreise und Anforderungen durch das Stadtentwicklungskonzept dafür, dass es jahrelang Leerstände gab", blickt Franz zurück, "denn es konnten beispielsweise Flächen nicht zusammengelegt werden."