Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hat sich der Gemeinderat mit der Idee befasst, einen Storchenhorst in Niederfüllbach aufzustellen, Neben dem Klima- und Umweltschutz waren auch die Biodiversität und das von Frank Reißenweber vom Landratsamt Coburg erstellte Ökokonzept Grundlage der Aktion. Denn der Weißstorch ist immer noch als selten einzustufen, wie Bürgermeister Bastian Büttner in einem Grußwort beim Vorstellen des Storchennestes betonte. Allerdings war es gar nicht so einfach einen passenden Standort zu finden. Dabei beriet der Storchenbeauftragte des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), Hans Schönecker, die Gemeinde. Nachdem der ideale Standort am südlichen Ortseingang gefunden worden war, konstruierten einige Niederfüllbacher den Horst. Die Arbeiten setzten Handwerker um. Sigrun Röhrich, Elke Büttner und Ute Treuter halfen bei der Polsterung des Nestes. Christian Boßecker, Vorsitzender des Feuerwehrvereins und erfahren im Aufstellen von Maibäumen, sägte den Stamm gemeinsam mit Fred Holzheid zu und passte diesen ein. Für das Fundament wurde die halbe Menge eines Betonmischerinhalts benötigt, wusste der Bürgermeister zu berichten. Er betonte, dass man versucht habe einen Metallmast zu bekommen. Doch alle Anfragen seien erfolglos geblieben. Deshalb habe man sich für den Lärchenstamm entschieden. Diesen richteten Michael Stüllein und Matthias Bellenberg von der Feuerwehr mit Hilfe des Teleskopladers von Tobias Großmann auf. Das Storchennest an der südlichen Ortseinfahrt sei ein richtiger „Hingucker“, lobte Bürgermeister Büttner.