Nominierte für Glaspreis stehen fest Zerbrechlich und hochaktuell

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Die Nominierten für den Coburger Glaspreis stehen fest. Ab April sind deren Werke in Rödental und Coburg zu besichtigen.

„To The Last Drop“ von Ulla Forsell, eine der Nominierten für den Coburger Glaspreis. Foto: /Anders Qwarnström

Rödental - Die Kunstsammlungen der Veste Coburg verleihen 2022 den fünften Coburger Glaspreis. Gleichzeitig hat die UNO 2022 zum Internationalen Jahr des Glases ausgerufen. Der Wettbewerb wurde zuletzt 2014 veranstaltet und ist europaweit das wichtigste Ereignis für zeitgenössisches Glas. Er zeigt aktuelle Werke von Künstlern, die mit Glas arbeiten. Nun stehen die Teilnehmer fest.

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Der Ausschreibung sind rund 400 internationale Künstlerinnen und Künstler gefolgt. Über 700 Objekte wurden zur Bewerbung eingereicht. Eine international besetzte, siebenköpfige Jury hat in einem mehrstufigen Verfahren 100 Werke von 89 Künstlerinnen und Künstlern in die engere Auswahl genommen. Diese sind vom 10. April bis 25. September 2022 in der Veste Coburg und im Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental zu sehen. Die Preise werden am Vortag der Ausstellungseröffnung, am 9. April 2022, verliehen.

Die begleitende Ausstellung wird aktuelle Tendenzen und Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst aus Glas aufzeigen. Die Bandbreite der verwendeten Techniken und der künstlerischen Gestaltung ist groß, ebenso die Vielfalt der künstlerischen Aussagen. Viele der eingereichten Arbeiten beschäftigen sich mit hochaktuellen Themen. Sie setzen sich mit gesellschaftlichen Spannungen und unseren zerbrechlichen Lebensgrundlagen auseinander. Die Namen der Nominierten sind unter www.coburger-glaspreis.de zu lesen.