Nordhalben - Das Projekt "Marktplatz der Artenvielfalt" ist auch bei den Bayerischen Staatsforsten weit oben auf der Agenda. Bei einer Führung im Staatswald in der Nähe von Heinersberg erläuterte Fritz Maier, Leiter des Forstbetriebs Nordhalben, den rund ein Dutzend Teilnehmern die Herausforderungen. Dabei ging er auch auf die Geschichte des vor 2000 Jahren verbreiteten Buchenwaldes ein. Aufgrund der Dichte konnten andere Baumarten wie Erle, Ulme und Weide einst nur in Flussnähe wachsen. Mit Fichten, die aus wirtschaftlicher Sicht lukrativ waren, sei erst viel später aufgeforstet worden. Risiken für den Flachwurzler seien aber immer schon Trockenheit und Stürme gewesen. Vor allem die Dürre in den vergangenen zwei Jahren habe die Fichte geschwächt.