Nordhalben Schwitzen für die Spitzen

Michael Wunder

Beim Sommerfest des Klöppelmuseums waren heuer auch Privatgärten geöffnet. Ihre Besitzerinnen hatten sie eigens herausgeputzt.

Interessierte aus nah und fern haben am vergangenen Wochenende das Klöppelmuseum beziehungsweise dessen Arbeiten einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen können.

Beim Sommerfest des Museums hatten nämlich die aktiven Klöpplerinnen auch ihre Gartentüren geöffnet und zeigten Klöppelkunst für den Außenbereich. „Nei g’spitzt“ lautete dann auch treffend der Titel der Veranstaltung. Besucher staunten dann auch über die reich geschmückten Gärten und Bäume. An neun Stationen gab es dabei im rahmen eines Rundgangs durch den Ort überall wunderschöne Dekoobjekte zu entdecken. So war von drei Klöpplerinnen eine kleine Ausstellung im Jugendheim aufgebaut und im Hof von Margarete Wunder-Blinzler wartete auf Neugierige eine Mitmachstation. Dort durften Besucher an einem Stamm das Klöppeln ausprobieren. Aufgrund der großen Nachfrage findet das Holz von den Bayerischen Staatsforsten demnächst den Weg ins Klöppelmuseum, wo es weiterhin zum Ausprobieren einladen wird.

Um vor allen den auswärtigen Gästen die Region näherzubringen, hatte Hans Blinzler an beiden Tagen geführte Wanderung angeboten. Zum Auftakt des Museumsfestes hatte zudem am Samstag der Spielmannszug beim Dreschhallenplatz gespielt. Im Museum selbst war die aktuellen Sonderausstellung „Spitzenfächer“ zu sehen.

 

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